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14.07.2007 - 23.09.2007
Hermann Burte und der Nationalsozialismus

Hermann Burte: Isteiner Klotz              Burte am Hakenkreuztisch               Burte mit Pinsel
Burte: Isteiner Klotz                                             Burte am Hakenkreuztisch         Burte mit Pinsel


Der Dramatiker, Mundartdichter, Maler und Redner Hermann Strübe (1879-1960), der seit 1905 den Künstlernamen Hermann Burte trägt, ist eine der prominentesten Persönlichkeiten des Markgräflerlandes. Seine künstlerischen Fähigkeiten werden von vielen geschätzt, zugleich ist Burtes politische Haltung umstritten. Erstmals widmet sich jetzt eine Ausstellung im Hebelsaal des Museums am Burghof seiner politischen Einstellung und seinem politischen Verhalten.

Hierzu wurde Quellenmaterial aus dem Hermann-Burte-Archiv in Maulburg sowie aus dem Bundesarchiv in Berlin ausgewertet und neue Erkenntnisse gewonnen. Auch geben zahlreiche Fotografien, Manuskripte und Schriftwechsel aus dem Archiv in Maulburg Aufschluss über das Leben und Wirken des Künstlers. Daneben zeigt die Ausstellung Gemälde, Ehrengaben, Mitgliedspässe und Tondokumente aus dem Hermann-Burte- Archiv, dem Museum am Burghof, dem Staatsarchiv Stuttgart und dem Deutschen Rundfunkarchiv.

Auf Fragen wie „welches Weltbild vertrat der Dichter und Maler Hermann Burte in seinen Werken, wie eng waren seine Kontakte zu den Nationalsozialisten, welche Rolle spielte er nach 1945?“ versucht die Sonderausstellung Antworten zu geben. Zugleich wird deutlich, dass große Begabung sowie außergewöhnliche künstlerische und schriftstellerische Fähigkeiten mit charakterlichen Schwächen und Egoismus verknüpft sein können.

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