Gruppe Abraham informiert im Dreiländermuseum über Paradiesvorstellungen im Judentum, Christentum und Islam

10. Februar 2014

Lörrach. Am Mittwoch, 12. Februar 20 Uhr lädt die Gruppe Abraham zu einem interreligiösen Dialog in die aktuelle Sonderausstellung „Paradiesische Pflanzen“ ins Dreiländermuseum ein. Juden, Christen und Muslime setzen sich in der Lörracher Gruppe Abraham dafür ein, Vorurteile abzubauen und mehr über die jeweils andere Religion zu erfahren.
Die Sonderausstellung „Paradiesische Pflanzen im Judentum, Christentum und Islam“ ist für die Gruppe Abraham willkommener Anlass, einen Abend über die Paradiesvorstellungen in den drei Religionen zu organisieren. Die Vorstellung vom Garten Eden als eines Ortes ungetrübter Harmonie beschäftigt die Phantasie der Menschen von alters her. Sowohl im jüdischchristlichen als auch muslimischen Kontext verbindet sich diese Paradiesvorstellung mit Sehnsucht und Hoffnung. Ist die Vorstellung vom Paradies nur ein frommer Wunsch oder eine begründete Aussicht auf eine gute Zukunft? In allen drei Weltreligionen wird das Paradies beschrieben und in seiner Bedeutung für das Leben der Gläubigen dargestellt.

Die Gruppe Abraham, die sich für Verständigung und Begegnung der Religionen einsetzt, lädt dazu ein, über die Ähnlichkeiten und Unterschiede in den jeweiligen Paradiesvorstellungen der Religionen ins Gespräch zu kommen. Referenten an dem Abend sind Landesrabbiner Moshe Flomenmann von der Israelitischen Kultusgemeinde Lörrach, Dr. Michael Hoffmann, Pfarrer aus Brombach und Yavuc Hallac von der Lörracher Fatih Moschee. Im Anschluss gibt es eine kurze Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin Claudia Schindler-Herrmann. Der Eintritt ist frei. 

  • Dreiländermuseum
  • Basler Straße 143
  • 79540 Lörrach
  • Téléphone: +49 7621 415-150
  • museum@loerrach.de
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