Pressemitteilungen zum Thema Depot

In unserem Pressespiegel finden Sie Links zu Zeitungsartikeln über das Projekt.

Depot des Dreiländermuseums

Nur etwa fünf Prozent der Sammlung können in der Dreiländerausstellung gezeigt werden. Der größte Teil wird im Depot aufbewahrt und für Sonderausstellungen, zur Forschung und mögliche Leihgaben für andere Museen bereitgestellt.

Aktuell ist das Depot provisorisch untergebracht. Der Gemeinderat beschloss deshalb im Jahr 2019 einen Neubau. Das Dreiländermuseum beantragte darum über das Förderprogramm INTERREG Oberrhein der Europäischen Union (EU) Unterstützung und erhielt im Dezember 2019 die Zusage.

Die EU fördert das grenzüberschreitende Projekt am Oberrhein mit insgesamt 1,98 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).


Die Dreiländersammlung – ein neues Sammlungsdepot zur grenzüberschreitenden Nutzung für Tourismus, Bildung und Forschung


INTERREG Projektnummer 9.7

Der Depotbau wird im Dreiländereck rund 5 km entfernt vom Dreiländermuseum in Lörrach errichtet. Der Standort ist aus allen drei Ländern gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Regio-S-Bahn Basel) oder über Autobahnen erreichbar. Der Bau wird als Niedrigenergiehaus zweistöckig ausgeführt. Die Baukosten liegen bei ca. 5,4 Millionen Euro.

Im Zentrum befindet sich die sogenannte „Schatzkammer“ zur Unterbringung der 50.000 Originale. Weitere Räume werden errichtet für die Nutzer vom Oberrhein, die Depotverwaltung, die Restaurierung, die Recherche, die Datenbank, die Verpackungen von Leihgaben und ihre wetterunabhängige Verladung in Fahrzeuge. Der Bau wird zwischen Sommer 2020 und Ende 2021 errichtet. 2022 folgen die Ausstattung und der Umzug der Sammlung.

Den größten Teil der Kosten für den Depotbau übernimmt die Stadt Lörrach. Die Fördermittel der EU fließen in die Errichtung der „Schatzkammer“, ihre Grundausstattung mit Regalen, Klimatechnik und Alarmanlage sowie den Umzug der Sammlung.

Anfang 2023 kann das Depot seinen regulären Betrieb aufnehmen. Die Stadt Lörrach sichert den langfristigen Betrieb und finanziert diesen. Dies gilt umfassend für das Gebäude, die laufenden Kosten des Depotbetriebs und die Stellen eines Depotleiters und einer Restauratorin. Für alle Personen und Institutionen bleiben die Service-Leistungen im Depot und die Nutzung der Dreiländersammlung auch nach Ende der Förderung kostenfrei.

Diese Seite ist im Aufbau und wird regelmäßig ergänzt.


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