In der Sammlungsdatenbank befinden sich unter dem Reiter "Themen" 308 Objekte zum Thema "Baden", 496 Objekte zum Elsass und 563 zur Nordwestschweiz.

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Objekte aus der Sammlung: Baden, Elsass und Nordwestschweiz

In einem halben Jahr beginnt der Bau des Lörracher Museumsdepots, der vom Interreg-Programm der EU mit 1,7 Millionen Euro unterstützt wird. Grund für diese großzügige Förderung ist das einzigartige grenzüberschreitende Profil der umfangreichen Sammlung. Einen Ausschnitt davon zeigt das digitale Dreiländermuseum jetzt als Wochenthema. Die Online-Sammlungsdatenbank präsentiert über 1000 historische Objekte aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz, die im Depot betreut werden und die Geschichte des Oberrheins grenzüberschreitend beleuchten.

Dragonerhelm mit Federbusch des badischen Großherzogs Friedrich II 308 Objekte stammen aus Baden, darunter sind Highlights wie der repräsentative Dragonerhelm mit Federbusch des letzten Großherzogs von Baden, Friedrich II, aber auch viele Alltagsobjekte wie beispielsweise Inflationsgeld von 1923. Das Elsass illustrieren 496 Objekte, darunter viele Plakate, Objekte aus der Zeit der nationalsozialistischen Besatzung, aber beispielsweise auch eine wertvolle Uniform eines hohen Straßburger Beamten mit Zweispitz vom Ende des 19. Jahrhunderts. Unter den 563 Objekten zur Nordwestschweiz befinden sich Abbildungen aus 5 Jahrhunderten, aber auch seltene Gegenstände wie eine Vereinsfahne aus Seide des Basler Veloclubs Basilisk von 1910.

Die Dreiländersammlung vereint – mit einem Augenzwinkern - aber auch Objekte, die Klischees über die drei Länder anschaulich machen. Sie zeigen, dass die Deutschen angeblich ordnungsliebend sind und Kohl essen, die eleganten Franzosen dagegen Baguette und die reichen Schweizer Käse bevorzugen. So kann man beim Betrachten der Bilder in der Online-Datenbank Fragen nachgehen wie: Wie werden die Deutschen - in Film und Fernsehen häufig als „die Nazis“ dargestellt – von außen gesehen? Erkennt man sie an schicken Tennissocken in Sandalen, an reservierten Sonnenliegen oder am Bier mit Bratwurst? Außerdem liebt der gemeine Teutone ja den Fußball und auch ein kleines Stück der Berliner Mauer ist in der Sammlung vertreten. Darstellungen mit Wein, Käse und Baguette suggerieren das Bild vom Leben wie Gott in Frankreich. Dazu trägt man in der Grande Nation Baskenmütze, einen roten Schal und einen Marinière, überhaupt ist die Französin stets très chic. Der gallische Hahn kräht dazu Allez le bleu, denn Fußball spielen kann der amtierende Weltmeister allemal! Viele Motive zeigen die Franzosen auch kämpferisch und freiheitsliebend. Für die Schweiz stehen die teure Schweizer Uhr am Handgelenk, das Armeemesser im Sack, ein allgegenwärtiges Bergpanorama mit Alpaufzug und gegessen werden natürlich Schokolade und Käse! Außerdem gelten die Schweizer als neutral und punkten doch mit einem Freiheitskämpfer: Merci villmol, Wilhelm Tell! Ernst und Humor – beides bietet die Online-Sammlungsdatenbank in dieser Woche.



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