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Schätze aus der SammlungWinterlandschaft von Karl Hauptmann

Der Februar ist der letzte meteorologische Wintermonat und traditionell der Monat, in dem der Schnee am höchsten liegt. Der Künstler Karl Hauptmann ist bekannt für seine brillant gemalten Winterlandschaften im Schwarzwald. Für die Ausstellung „Schätze“ hat das Dreiländermuseum eines seiner berühmten Schneebilder aus dem Depot geholt. Es entstand vor fast 100 Jahren und wird dadurch auch zu einem Dokument für den Klimawandel.

Karl Hauptmann: Winterlandschaft im Schwarzwald, Öl auf Pressspanplatte, um 1936 (Sammlung Dreiländermuseum)

Hauptmann ist in der Kunstgeschichte vor allem für seine Schwarzwälder Winterbilder bekannt. Mit ihnen prägte er das Bild vom Schwarzwald weit über Deutschland hinaus. Brillant verstand er es, Schneelandschaften in Öl festzuhalten. Wie er es verstand, die unterschiedlichen Weißtöne des Schnees auf die Leinwand zu bringen, zeugt von seinem hervorragenden künstlerischen Können. Drei besonders schöne und stimmungsvolle Winterlandschaften befinden sich in der Kunstsammlung des Dreiländermuseums. Sein Ölgemälde „Sonniger Wintertag im Schwarzwald“, das zurzeit in der Sonderausstellung „Schätze“ zu betrachten ist, zeigt die winterliche Landschaft bei Präg, heute ein Ortsteil von Todtnau. Es entstand in den 1930er Jahren und dokumentiert, wie schön, aber auch hart die Winter damals im Schwarzwald sein konnten.

Gerhard Hauptmann wurde 1880 in Freiburg geboren und verbrachte seine letzten Lebensjahre in einer Hütte am Herzogenhorn, wo er 1947 auch starb. Über die Ausstellung „Schätze“ und die öffentlichen Führungen informiert eine Broschüre, die im Dreiländermuseum erhältlich ist, oder die Homepage des Museums: www.dreilaendermuseum.eu