Gerta Haller 1964
Haller
und
Haller

9. September – 9. Dezember 2018
Gerta Haller

Mit drei parallel gezeigten Ausstellungen - unter dem Obertitel "Alfred und Gerta Haller. Ein Künstlerpaar." - würdigen das Dreiländermuseum Lörrach, das Markgräfler Museum Müllheim und das Ibenthaler-Haus Lörrach zwei Künstler, die in der Nachkriegszeit wichtige Impulse im Kunstleben des Dreiländerecks setzten: Gerta Haller und Alfred Haller.

Gerda Haller - Waran - 2001 - Öl, Schellack

Im Hebelsaal des Dreiländermuseums präsentiert das Dreiländermuseum Werke der Malerin und Grafikerin Gerta Haller, die lange Zeit in Lörrach und im Markgräflerland gelebt hat. Neben Gemälden und Grafiken wird auch ihr Schaffen als Schriftstellerin und Gebrauchsgrafikerin vorgestellt.
Hallers Kunst, deren Bilder bereits 1954 zusammen mit denen Gabriele Münters in Heidelberg gezeigt wurden, lässt sich stilistisch nicht genau einordnen, da sie stets versuchte, ihren eigenen Weg zu gehen. Die viel gereiste Künstlerin war an zahlreichen Ausstellungen, u.a. in Lörrach, Weil am Rhein, Freiburg, Baden-Baden, Mannheim und Stuttgart, beteiligt.

Mit drei parallel gezeigten Ausstellungen - unter dem Obertitel "Alfred und Gerta Haller. Ein Künstlerpaar." - würdigen das Dreiländermuseum Lörrach, das Markgräfler Museum Müllheim und das Ibenthaler-Haus Lörrach zwei Künstler, die in der Nachkriegszeit wichtige Impulse im Kunstleben des Dreiländerecks setzten: Gerta Haller und Alfred Haller.
Die kleine Ausstellung im Hebelsaal des Dreiländermuseums zeigt das vielfältige Schaffen Gerta Hallers, in Müllheim sind sowohl Werke Alfred Hallers als auch Gerta Hallers zu sehen. Die Ausstellungen im Markgräfler Museum Müllheim und im Ibenthaler-Haus Lörrach sind bis zum 11. März 2019 zu sehen.



Die Künstler:


Gerta Haller AtelierGerta Haller (1919-2003), geboren in Cannstatt, studierte in Stuttgart und an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Sie erhielt 1958 den Kunstpreis der Jugend für Grafik; seit 1955 beteiligte sie sich an Kunstausstellungen in Baden-Württemberg. Von 1944 bis 1982 lebte die freischaffende Malerin und Grafikerin in Lörrach und hatte zeitweise ein Atelier im Stettener Schloss. Mit ihrem Mann Alfred Haller arbeitete sie von 1950 an zusammen. Ab 1983 lebte und arbeitete sie in Gupf bei Kandern.

Alfred Haller (1921-1957), in Waldkirch geboren, studierte an der Gewerbeschule Basel und an der Kunstakademie Stuttgart. Nach dem Zweiten Weltkrieg widmete er sich ganz der Arbeit als freischaffender Maler und Grafiker in Lörrach und war hier 1947 an der ersten Ausstellung moderner Kunst beteiligt. Es folgten, bis zu seinem frühen Tod, Ausstellungen in Freiburg, Baden-Baden, Karlsruhe, Bad Säckingen, Essen und Düsseldorf.



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