Engel mit Lilie, Keramikfliese des Künstlers Max Laeuger. Sammlung Dreiländermuseum
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Sie denken!
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Programmheft

6. Dezember 2013 – 20. April 2014
Paradiesische Pflanzen im Judentum, Christentum und Islam

Die Schriften der abrahamitischen Religionen sind nicht nur unerschöpfliche Quellen für religiöses Leben und Empfinden. Sie stecken auch voller spannender Informationen über das Leben der Menschen in der jeweiligen Zeit und sind somit echte Kulturschätze.

Gerade mit der Welt der Pflanzen erschließt sich uns ein beträchtlicher Teil des Alltags in der altorientalischen Erfahrungswelt. Die Pflanzen boten Nahrung und Kleidung, aus ihnen wurden Medikamente und Schönheitsmittel hergestellt, und manche waren auch Genussmittel.

Die rasche Entwicklung der Wissenschaften auf allen Gebieten hat dazu geführt, dass Vieles in Vergessenheit geraten ist. Angesichts unseres Technikstandards können wir uns kaum vorstellen, dass die Verwendung der Pflanzen, wie sie in den Schriften genannt ist, auch in unseren Breiten bis ins 18. und 19. Jh. gängig und gebräuchlich war.

Die Ausstellung „Paradiesische Pflanzen im Judentum, Christentum und Islam“ lud ein, die Pflanzenwelt der Schriften und damit auch ein Stück unserer Kulturgeschichte mit allen Sinnen neu zu entdecken.

Großformatige Farbfotos und eine Fülle an Naturalien ermöglichten ein Eintauchen in die Welt der „paradiesischen Pflanzen“. Man erfuhr  Wissenswertes über ihre Verwendung in althergebrachter und neuer Zeit. Zahlreiche Mitmachstationen sollten vor allem Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren und Entdecken motivieren.

Die Ausstellung war ein Kooperationsprojekt der Skarabäus-Werkstatt Schopfheim, der Evangelischen Erwachsenenbildung Hochrhein-Markgräflerland und dem Dreiländermuseum Lörrach.