Adolf Riedlin: Arbeiterkolonne, Öl auf Leinwand, um 1937 (Sammlung Dreiländermuseum, BKRi 96)
Kunst
und
Nationalsozialismus
Die offizielle Ausstellungseröffnung findet aufgrund der Corona-Bestimmungen als geschlossene Veranstaltung mit geladenen Gästen statt.
Freitag 2. Oktober, 18 Uhr und 19:30 Uhr


8. August 2020 bis 30. Mai 2021Kunst und Nationalsozialismus

Die Ausstellung wird aufgrund der Corona-Pandemie erst am 2. Oktober offiziell eröffnet, wird aber vorab für Einzelbesucher zugänglich sein.  

Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Grafiken und Skulpturen, die Zeugnis von der Zeit zwischen 1933 und 1945 geben. Rund 100 Werke prominenter badischer Künstler, darunter Hans Adolf Bühler, Adolf Strübe, Hermann Burte, Max Laeuger und August Babberger, werden im Kontext der NS-Diktatur betrachtet. Anhand von zahlreichen Quellen und Dokumenten, die Aufschluss über den damaligen Kunstbetrieb geben, werden biografische Lücken geschlossen. Das breite Spektrum des Kunstschaffens reicht von verschmähten “entarteten” Stilrichtungen bis hin zu staatlichen Aufträgen und “Blut-und-Boden-Malerei“. Eine zentrale Frage bleibt, inwieweit Anpassung und schweigende Teilnahme sich künstlerisch und ethisch von Opportunismus und aktiver Förderung unterscheiden.

Neben dieser Kunstausstellung präsentiert das Dreiländermuseum die Ergebnisse umfassender Forschungen über die damals noch selbständigen heutigen Lörracher Stadtteile Brombach, Haagen und Hauingen während der NS-Zeit. Das Historische Museum Basel zeigt zeitgleich eine Ausstellung über die Situation in Basel zwischen 1933 und 1945.

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