Ulrika Olivieri (Hausen), Malerei/Zeichnung, Ausschnitt aus "Im Laufe eines Tages VII"
Hier steckt
mehr drin, als
Sie denken!

19. Oktober – 24. November 2013
Gesichter

Die Ausstellung "Gesichter" des Vereins Bildende Kunst Lörrach (VBK) zeigte in den unterschiedlichen Genres wie Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur und Installation die faszinierende Bühne des menschlichen Antlitzes.

Das menschliche Antlitz und der menschliche Körper sind die bevorzugten Sujets von Ulrika Olivieri. In Lörrach geboren, mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Hausen, zeigte die Malerin in der Ausstellung des Dreiländermuseums aktuelle Werke in Öl und Wachskreide auf Leinwand und Karton. Diese ausdrucksstarken, klein- und großformatigen Arbeiten, spiegeln in einer Serie die verschiedenen Lebensaugenblicke einer Frau – aufgewachsen im Markgräflerland – wider.

Der Freiburger Bernd Schumacher – gelernter Fotograf und Fotodesigner – malt, zeichnet, komponiert und dokumentiert mit seiner Kamera. Eine Poesie der einfachen Dinge liegt seinen fotografischen Arbeiten zugrunde. Es sind also nicht die spektakulären Motive, die den Reiz seiner Arbeiten ausmachen, sondern Schwarz/Weiß-Fotografie, die hier in dieser Ausstellung , im Wechsel von Licht und Schatten, alle Facetten des menschlichen Antlitzes mit der Kamera ausleuchteten.

Simona Deflorin , geboren in Bergamo (Italien), lebt in Basel. Sie ist mit ihren geheimnisvollen Bildern, die vorwiegend das menschliche Gesicht zum Thema haben, weltweit in zahlreichen Ausstellungen und Sammlungen vertreten und wurde erst kürzlich mit dem Fontana-Gränacher Preis ausgezeichnet. Ihre Bilder - Ölbilder und Aquarelle -  erscheinen wie aus dunklen Träumen entstiegen, zeigen Fragmente des Unterbewusstseins.

Tasso – mit bürgerlichem Namen Jens Müller – kommt aus Lörrachs Partnerstadt Meerane. Seine Kunst entwickelte sich aus der Graffiti-Malerei. Er zeigte in dieser Ausstellung großformatige Bilder von Gesichtern in dieser Spray-Technik, die von seinen weltweiten Reisen zeugen, die er im Rahmen der Graffiti-Malerei unternommen hat.

In Müllheim geboren und in Freiburg lebend, ist Matthias Dämpfle  in Südbaden bis hin nach Karlruhe durch eine stattliche Anzahl von Skulpturen im öffentlichen Raum vertreten. Sein bevorzugtes Material ist neutraler und schwergewichtiger Beton. In kompakter Form gegossen und bearbeitet oder auch glattgeschliffen und poliert, dient er dem Bildhauer und Zeichner als Bildträger für seine Zeichnungen auf Beton, wobei der Kristallbohrer und die Diamantnadel gekonnt und sensibel den Bleistift ersetzen.

Minka Strickstrock – geboren in Freiburg - lebt und arbeitet in Lörrach. Sie war in dieser Ausstellung mit Installationen vertreten, die das Thema Gesicht von einer ganz neuen Seite „spiegeln“. Durch das Material Spiegelglas (z.T. sandgestrahlt), wurde der Besucher/Betrachter  mit seinem eigenen Gesicht  konfrontiert und in die Ausstellung mit einbezogen.

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