Sammlung
mit langer
Tradition
Museum
Blick in die Abteilung «Zinn, Kupfer, Messing» im Markgräfler Hof, um 1924 (Foto: G. Hupfer)

Museum
Blick ins alte Heimatmuseum beim Burghof, 1962 (Foto: Foto-Hügin)

Geschichte des Museums

Sammlung mit langer Tradition


Im Zuge der 200-Jahrfeiern der Stadtrechtsverleihung 1882 gründeten kulturell interessierte Bürger nach der Präsentation einer historisch-volkskundlichen Ausstellung mit Alltagsobjekten, Archivalien und Kunstwerken den Lörracher Altertumsverein.

1912 wurde die Sammlung im Hans-Thoma-Gymnasium ausgestellt. Die Einrichtung eines eigenen Museums in der alten Feuerwache auf dem Burghof 1914 wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhindert. 1915 wurde der Altertumsverein in eine Ortsgruppe der «Badischen Heimat» umgewandelt.

Nach dem Umzug der Sammlung in den «Markgräfler Hof» 1919 wurde 1923 eine ständige Ausstellung in der damaligen Sparkasse gezeigt. 1927 schenkte der Verein der Stadt Lörrach die Sammlung mit der Auflage, diese zu betreuen und weiter auszubauen.

Zur Unterstützung der Museumsarbeit wurde 1928 der Lörracher Museumsverein gegründet. Die Sammlung wurde in der ehemaligen markgräflichen Hofküferei, einem Barockgebäude am Burghof, untergebracht und ab 1932 als Heimatmuseum Lörrach eröffnet.

Nach dem Krieg wurde das Museum 1953 wieder geöffnet. Die Dauerausstellung konzentrierte sich auf drei wesentliche Sammlungsgebiete: Religiöse Kunst, Malerei, Volkskunde und erstmals wurden kleine Sonderausstellungen präsentiert.

Nach dem Abriss des Barockgebäudes 1975 wurde die Sammlung bis zur Wiedereröffnung im heutigen Museumsgebäude 1978 in städtischen Gebäuden zwischengelagert. Das heutige Museumsgebäude entstand 1755 als Tabakfabrik und diente ab 1761 als Schule. 2002 wurde das Museumsgebäude erneut umgebaut und teilsaniert.

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