Paul Klee
Dreiländermuseum Lörrach
Zentrum Paul Klee

Monument im Fruchtland 3
3000 Bern 31 

www.zpk.org 

Öffnungszeiten
DI -SO 10:00 -17:00
MO geschlossen
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Zentrum Paul Klee 

Klee im Krieg

6. Dezember 2017 – 3. März 2018

Trotz ihrer Schrecken war die Zeit des Ersten Weltkrieges eine sehr produktive und äusserst erfolgreiche für Paul Klee. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll Klees Flucht in die Abstraktion, verfolgt aber auch die Spuren seiner politischen Haltung. Sie gibt einen Überblick über Klees Leben als Künstler und Soldat im Ersten Weltkrieg, indem sie zentrale Aspekte seines Schaffens thematisiert, die in dieser Zeit ihren Ursprung haben. Zugleich wird Klees rasanter Aufstieg und sein Weg zu einer der zentralen Figuren der künstlerischen Moderne erhellt.

Paul Klee 1915 notierte Paul Klee in seinem Tagebuch: «Je schreckvoller diese Welt (wie gerade heute) desto abstrakter die Kunst.» Ein Jahr später wurde Klee eingezogen. Klees Kriegsdienst beschränkte sich jedoch vorwiegend auf Schreibarbeiten in  einer Bayerischen Fliegerschule, so dass er vom Horror an der Front verschont blieb. Sein Soldaten-Dasein kommentierte der Künstler mit erschreckend ironischer Distanz. Dennoch erwiesen sich die Jahre als sehr fruchtbar und er entdeckte neue Materialien wie unter anderem das Leinen der Flugzeugtragflächen und Schablonen mit denen er die Flugzeuge bemalte. Auch formal entwickelte er sein Schaffen weiter. In jenen Jahren erlebte Klee – mitten im Krieg – seinen künstlerischen Durchbruch und wurde zwischen 1916 und 1918 zu einer Kultfigur der jungen Kunst.


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