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Größte grenzüberschreitende Ausstellungsreihe zur Zeitenwende 1918/19 in Europa - 30 Ausstellungen in Frankreich, Deutschland und der Schweiz

Lörrach, 3. Mai 2018

Das Ende des Ersten Weltkriegs hat Europa fundamental verändert. Dies gilt auch für den Oberrhein und die angrenzenden Gebiete. Umfassend informiert über diesen Epochenwechsel 100 Jahre danach das trinationale Netzwerk Museen mit einer grenzüberschreitenden Ausstellungsreihe – die größte in Europa 100 Jahre nach Kriegsende.
Insgesamt informieren zeitgleich 30 Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz über den Epochenwechsel vor 100 Jahren. Im deutsch-französisch-schweizerischen Dreiländereck haben Museen und Archive nun gemeinsam die letzten entscheidenden Weichen für das Großprojekt gestellt und das gemeinsame Faltblatt der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses ist in seiner Form einmalig in Europa und entstand mit Unterstützung des ebenfalls trinationalen Museums-PASS-Musées. Das Netzwerk Museen vereint Museen, die dem Museums-PASS-Musées angehören oder sich in etwa in seinem Verbreitungsgebiet befinden.

Die Akteurinnen und Akteure der Ausstellungsreihe haben am 3.5.2018 im Dreiländermuseum ihre Ausstellungen präsentiert

Die meisten Ausstellungen sind zwischen Sommer 2018 und Februar 2019 geöffnet. Alle Ausstellungen werden in Regionen nahe der Grenze zwischen den drei Ländern präsentiert. Dazu gehören größere Städte wie Straßburg, Basel, Stuttgart, Karlsruhe oder Frankfurt am Main, aber auch viele kleinere Orte mit einem besonderen thematischen Bezug zur Zeitenwende 1918/19. So bietet die Ausstellungsreihe auf vergleichsweise engem Raum die einmalige Gelegenheit, die großen Unterschiede der damaligen Situation in den drei Ländern kennenzulernen. Neben den nationalen Unterschieden vermittelt diese aber ebenso wichtige regionale oder thematische Perspektiven. In allen drei Ländern sind die neuen, jetzt kontrollierten Grenzen und ihre Auswirkungen spürbar. Auf deutscher Seite sind die
Entstehung der Weimarer Republik, das Frauenwahlrecht oder die Demilitarisierung wichtige Themen. Schweizer Ausstellungen behandeln den Landesstreik, der das Land an den Rand eines Bürgerkrieges brachte, oder den Nobelpreis für Carl Spitteler. Französische Ausstellungen erinnern an die Rückkehr von Elsass-Lothringen zu Frankreich oder die Kämpfe in den Vogesen. Es gibt Kunstausstellungen und das Dreiländermuseum in Lörrach vergleicht die Situation in den drei Ländern.

Zur Ausstellungsreihe gibt es ab sofort ein gemeinsames Faltblatt und ab Juli einen gemeinsamen Ausstellungskatalog. Weitere Informationen über alle 30 Ausstellungen bietet die gemeinsame Website des Netzwerkes unter: www.netzwerk-museen.eu.


Ansprechpartner*innen:

Frankreich: Jean Klinkert, Colmar
0033(3) 892 010 51 jean.klinkert@adt.alsace

Schweiz: Rea Köppel, Liestal
0041 619 237 015 mail@dichtermuseum.ch

Deutschland: Martin Beutelspacher, Esslingen
0049 711 351 233 20 martin.beutelspacher@esslingen.de

Guilhem Zumbaum-Tomasi, Heidelberg
0049 622 191 0711 zumbaum-tomasi@ebert-gedenkstaette.de

Jan Merk, Müllheim (Baden)
0049 7631 801 520 jmerk@muellheim.de

Netzwerk Museen: Markus Moehring, Lörrach
0049 7621 415 153 m.moehring@loerrach.de

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