Informationen

Führungszeiten
täglich, 8:00 - 17:00 Uhr



Kosten für Führungen
30,00  Euro / 60 Minuten

Kosten für Werkstätten
50,00  Euro / 90 Minuten




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Haben Sie noch Fragen? Ihre Ansprechpartnerin ist
Caroline Buffet

Telefon 07621 415-156
E-Mail c.buffet@loerrach.de

Programm ab der 8. Klasse

Führungen

  • Traum von Freiheit - Badische Revolution 1848/49
Drei Erhebungen erschütterten in den Jahren 1848/49 die Monarchie in Baden. Spannende Exponate zeugen von jenen revolutionären Ereignissen in der Grenzregion und machen die Handlungsweisen der damaligen Akteure nachvollziehbar.


  • Gewaltherrschaft - Nationalsozialismus in der Region
Die Führung vermittelt mit Fotos und Objekten einen Eindruck vom Alltag und Terror des NS-Regimes. Einzelschicksale zeugen von Verfolgung, Widerstand, Deportation und Flucht im Dreiländereck.


  • Industrielle  Geschichte in der Region
Seit der Industrialisierung bestimmen die Grenzen die Entwicklung der Wirtschaft und der Verkehrswege in der Region. Am Beispiel einzelner Firmen und mit Hilfe einer interaktiven „Wirtschaftskarte“ werden die engen Zusammenhänge zwischen Politik und Wirtschaft deutlich.



Werkstätten

  • Sprache in der Region - Wer spricht wie mit wem?
Die Werkstatt besteht aus zwei Teilen:

Teil 1: Im Museum
In der Dreiländerregion werden außer Deutsch, Französisch und vielen Zuwanderersprachen auch Schweizerdeutsch, Elsässisch und Alemannisch gesprochen. Können die Schüler sie unterscheiden? Ein kurzweiliges Quiz mit Hörproben gibt Antwort. Was ist typisch für die Dialekte? Was ist gleich, was unterscheidet sie?

Teil 2: Im Seniorenheim oder auf dem Wochenmarkt/in der Bibliothek
Die Schüler besuchen Senioren im Seniorenheim und kommen mit ihnen ins Gespräch. Dabei unterstützen vorbereitete Fragen (gerne im Vorfeld in der Schule gesammelt), historische Alltagsobjekte und ein Spiel mit Begriffen für Lebensmittel.

Alternativ führen sie Interviews mit Besuchern und Verkäufern auf dem 100 m entfernten Wochenmarkt oder mit Besuchern der Stadtbibliothek gegenüber des Museums.



  • Français au musée - Spielend Sprache lernen
Grundlage dieses Angebots ist die einsprachige französische Fassung des Spielheftes "à toi de jouer!". Die Spielregeln sind einfach: Wer genau hinschaut, findet alle Antworten – auch in einer fremden Sprache!




  • Industrialisierung
In der Region haben die rechts und linksrheinischen Gebiete eine gemeinsame Industriegeschichte. Diese beginnt mit den Textilfabriken Anfang des 19. Jahrhunderts, aus der Farbenindustrie entsteht die Chemie und aus dem Maschinenbau die Metallverarbeitung.
Kleingruppen mit 2-3 Schülern untersuchen historische Objekte die diesen grundlegenden Strukturwandel im 20. Jahrhundert beleuchten. Bei der Vorstellung ihrer Gruppenarbeit wird deutlich gemacht wie die Wirtschaftsgeschichte auf einer traditionellen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beruht. Zum Abschluss wird über die Zukunft spekuliert…


  • Nationalsozialistische Propagandaplakate
Die Werkstatt beginnt mit einer Diskussion im Plenum: Was ist Propaganda? Was ist Werbung? Was bezweckt Propaganda und welche Mittel und Methoden werden angewendet? In kleinen Gruppen (2-3 Schüler) untersuchen die Schüler jeweils ein Plakat mit einer zielgerichteten Fragestellung. Sie üben dabei strukturiertes Denken ein: Beschreibung, Analyse, Interpretation und stellen dann der Klasse ihre Ergebnisse vor.


  • Die Grenzen in der Region am Oberrhein
Bei dieser Werkstatt wird untersucht wie und wann die Grenzen entstanden. Welche Funktion hat eine Grenze? Was limitiert sie und wie wirkt sie auf das Alltagsleben?
Kleingruppen mit 2-3 Schülern untersuchen unterschiedliche historische Karten, Fotos und Plakate unter einer zielgerichteten Fragestellung. Sie stellen der Klasse dann ihre Ergebnisse vor. Die resultierende partizipative Betrachtung macht deutlich wie Kriege Grenzverläufe bestimmen und wie diese die wirtschaftliche und soziale Entwicklung und die Identität bestimmen.


  • Die Deportation der Juden
Was am Tag der Deportation der Juden in Lörrach, dem 22. Oktober 1940, wirklich geschah, kann anhand einer einzigartigen Fotodokumentation rekonstruiert werden. Was zeigen diese Aufnahmen? Was zeigen sie nicht?
In Kleingruppen geteilt analysieren die Schüler die 25 Bilder jeweils unter einem bestimmten Aspekt: Ablauf und Umstände der Deportation, Registrierung, Verladung und Abtransport, Handlungen der Opfer, Täter, Zuschauer. Die abschließende Vorstellung der Ergebnisse und offenen Fragen vor der Klasse, lassen die Schüler aktuelle Themen wie Flucht, Vertreibung und Gedenken reflektieren.


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