Hier steckt
mehr drin, als
Sie denken!
Caroline Buffet
Museumspädagogik
Tel.: 00 49 7621 415 156
c.buffet@loerrach.de

Newsletter 02/ Sept. 2020Museumspädagogisches Programm

Wir wünschen Ihnen einen sehr guten Start ins Herbstsemester und vor allem ein ruhigeres Schuljahr als das gerade vergangene.

Wegen der Corona-Pandemie konnten wir zwischen März und Juli 2020 keine Schulgruppen empfangen und haben sie natürlich sehr vermisst! Trotz der Einschränkungen besuchten in den letzten Wochen mehrere Schulklassen das Museum. Die Schutzmaßnahmen der Gesundheitsbehörden der drei Länder werden eingehalten und unsere Erfahrungen sind sehr positiv.

Während der Museumsschließung haben wir unser pädagogisches Programm überarbeitet. Es gilt ab jetzt die folgende Struktur:

4 Zielgruppen: 1. und 2. Klasse, 3. und 4. Klasse, 5. bis 7. Klasse, ab 8. Klasse
2 Formate, die beide darauf abzielen, die Neugier der Schülerinnen und Schüler zu wecken, ihre Lust auf Entdeckung, Befragung und Dialog zu steigern.

Führung (klassischer Rundgang - 60 Min.)
Werkstatt (interaktiver Rundgang mit Untersuchung historischer Objekte - 90 Min.)

Pädagogische Angebote durch die Dauerausstellung "Dreiländergeschichte“


In der Rubrik "Schulpädagogik" (www.dreilaendermuseum.eu/de/Paedagogik) unserer Website finden Sie detaillierte Informationen zum Inhalt und zur Organisation der Besuche. Hier zum Beispiel einige der Lieblingsthemen:
1 und 2. Klasse: Werkstatt: Gestern - heute - morgen
3 und 4. Klasse: Werkstatt Stadtentwicklung (neu)
5. bis 7. Klasse: Werkstätten Burgen und Sprache
ab 8. Klasse: Zahlreiche thematische Führungen und Werkstätten



Pädagogische Angebote durch die temporäre Ausstellung "Kunst und Nationalsozialismus" bis 30. Mai 2021


Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Grafiken und Skulpturen, die Zeugnis von der Zeit zwischen 1933 und 1945 geben. Rund 100 Werke prominenter badischer Künstler, darunter Hans Adolf Bühler, Adolf Strübe, Hermann Burte, Max Laeuger und August Babberger, werden im Kontext der NS-Diktatur betrachtet. Anhand von zahlreichen Quellen und Dokumenten, die Aufschluss über den damaligen Kunstbetrieb geben, werden biografische Lücken geschlossen. Das breite Spektrum des Kunstschaffens reicht von verschmähten “entarteten” Stilrichtungen bis hin zu staatlichen Aufträgen und “Blut-und-Boden-Malerei“. Eine zentrale Frage bleibt, inwieweit Anpassung und schweigende Teilnahme sich künstlerisch und ethisch von Opportunismus und aktiver Förderung unterscheiden.

Begleitausstellung. „Gefeiert und gefürchtet“ Neben dieser Kunstausstellung präsentiert das Stadtarchiv Lörrach die Ergebnisse umfassender Forschungen über Brombach, Haagen und Hauingen während der NS-Zeit (damals selbständige und heute Lörracher Stadtteile).

Für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse stehen drei Formate auf dem Programm:

Führung (60 Min.) Kunst und Nationalsozialismus


Beim Rundgang durch die Ausstellung werden die spannenden Beziehungen zwischen den ausgewählten Künstlern beleuchtet: Ihre Werke werden in den Kontext der nationalsozialistischen Kunstpolitik gestellt.

Führung (60 Min.) Nationalsozialismus in der Dreiländerregion


Diese historische Führung gibt einen Überblick über die NS-Zeit in Südbaden und im Dreiländereck. Dabei werden Originale in der Dreiländerausstellung sowie einzelne Exponate in den Sonderausstellungen „Kunst und Nationalsozialismus“ und „Gefeiert und gefürchtet“ vorgestellt.

Werkstatt (90 Min.) Nationalsozialistische Propagandaplakate


Die visuelle Kommunikation der NS-Propaganda zeigt eindrucksvoll Ideologie und Strategien des NS-Regimes. Das Grafikdesign spielt dabei eine zentrale Rolle, die die Schüler* innen in dieser Werkstatt entschlüsseln.


Sie sind mit Ihren Klassen im Dreiländermuseum herzlich willkommen!



Die französische Fassung des Newsletters ist im Internet abrufbar.
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