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Geschichtswerkstatt: Deportation der Juden in Lörrach

ab Klasse 10

Inhalte


Die Werkstatt untersucht die Entrechtung, Ausgrenzung und Deportation der deutschen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Was am Tag der Deportation der Juden in Lörrach wirklich geschah, können wir anhand einer einzigartigen Fotodokumentation rekonstruieren. Was zeigen diese Aufnahmen? Was zeigen sie nicht?


Ablauf


1. Einführung

  • Historischer Abriss: Von der Machtergreifung im Januar 1933 bis zu Deportation der Juden in Lörrach am 22. Oktober 1940
  • Die Entrechtung der deutschen Juden: Der Boykott jüdischer Geschäfte am 1. April 1933. Lokales Beispiel „Kaufhaus Sally Knopf“
  • Gewaltsame Diskriminierung der deutschen Juden: Die Reichpogromnacht vom 9. zum 10. November 1938. Lokales Beispiel: Zerstörung der jüdischen Synagoge in Lörrach
  • Welche Konsequenzen hatten die antisemitischen Maßnahmen für die Juden aus Lörrach?


2. Gruppenarbeit


Die Schüler beschäftigen sich nach der Einführung in Kleingruppen (2-3 Schüler) mit der Fotoserie und untersuchen die Fotografien unter einer zielgerichteten Fragestellung. Dies dauert etwa 10 Minuten.

Folgende Themen werden die Kleingruppen bearbeiten:
  • Ablauf und Umstände der Deportation der Juden aus Lörrach: die Registrierung, die Verladung und der Abtransport auf Lastwagen
  • Handlungen der Opfer, Täter, Zuschauer werden anhand visueller Überlieferungen rekonstruiert.


3. Vorstellung der Ergebnisse vor der Klasse (und Moderation durch Museumspädagoge/in)



4. Abschluss

  • Umgang mit jüdischem Eigentum nach der Deportation
  • Gab es eine Rückkehr der deportierten Juden aus Lörrach?

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