© Dreiländermuseum Lörrach, Ausschnitt aus Johann Peter Hebel Farblithografie von Adolf Glattacker, 1925
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Peter
Hebel

Johann Peter Hebel

Literarische Gedenkstätte

Innerhalb des Netzwerks der literarischen Gedenkstätten des Landes Baden-Württemberg widmet sich das Dreiländermuseum dem alemannischen Dichter Johann Peter Hebel (1760-1826). Dieser wohnte und arbeitete als Präzeptoratsvikar von 1783-1791 im heutigen Museumsgebäude, dem einstigen Pädagogium. Eine Gedenktafel an der Außenwand erinnert heute daran. Hebel unterrichtete im Lörracher Pädagogium Latein, Griechisch, Geschichte, Geometrie, Deutsch, Erdkunde und Religion. Es diente vor allem zur Vorbereitung auf die Gymnasialstufe.
Nach Hebels eigenen Worten waren die Lörracher Jahre die schönsten seines Lebens. Hier knüpfte er tiefe Freundschaften, die weit über seine Lörracher Zeit hinaus gingen. Auch seine langjährige Freundin Gustave Fecht lernte er im Pädagogium kennen.

Johann Peter Hebel-Mätteli

© Dreiländermuseum Lörrach, Johann Peter Hebel-Mätteli Das Rasengrundstück zwischen Museum, Margaretenheim und dem Arbeitsgericht heißt „Johann Peter Hebel-Mätteli".
Vertreter des 2010 gegründeten Vereins „250 Jahre Johann Peter Hebel“, veranstalteten am 10.7.2010 einen grenzüberschreitenden Spaziergang von Basel zum Dreiländermuseum. Auf eigene Kosten ließ der Verein ein Schild anfertigen, das den offiziellen Straßenschildern Basels entspricht, und an der Mauer vor der Wiese anbringen. Johann Peter Hebel wird hier als Grenzgänger zwischen Basel und Hausen und als Symbol der grenzüberschreitenden Verständigung gewürdigt.

Weitere Informationen

Hebelbund Lörrach im Dreiländermuseum


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