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Communiqués de presse (sélection)

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Der Museumsverein Lörrach übergab am 13. Oktober 2022 der Stadt Lörrach eine Spende von 250.000 Euro für die Regalanlage im neuen Museumsdepot. Oberbürgermeister Jörg Lutz nahm den Scheck von Inge Gula, Vorsitzende des Museumsvereins, und in Anwesenheit aller weiteren Vorstandsmitglieder vor der neuen Regalanlage im Museumsdepot entgegen. Foto: Micheal Sessani

Lörrach, 14. Oktober 2022

Im September dieses Jahres konnte das neue Museumsdepot in einer feierlichen Einweihung seiner Bestimmung übergeben werden. Seitdem werden die circa 50.000 Ausstellungsstücke peu à peu in den Depotneubau geliefert, erfasst und gelagert.

„Ich möchte dem Museumsverein für das große langjährige Engagement für den Neubau des Museumsdepots danken“, erklärt Oberbürgermeister Jörg Lutz. „Aufgrund der großzügigen Interreg-Förderung und der Spende des Museumsvereins sowie weiteren Spenden konnte der städtische Eigenanteil an den Gesamtkosten auf rund 4 Millionen reduziert werden.“

Die große Spende wurde in vielen Jahren durch den Museumsverein zusammengetragen. „Seit der Gründung des Museumsvereins im Jahr 1928 setzen wir uns für die stetig wachsende Sammlung des Dreiländermuseums ein“, erläutert die Vorsitzende Inge Gula. „Mit dem Depotneubau findet diese Sammlung nun endlich einen sicheren Ort. Der Verein wird sich auch künftig für das hier zusammengetragene wertvolle Kulturgut engagieren, das für das Gedächtnis unserer Region eine herausragende Rolle spielt.“

Sammlungszentrum des Dreiländermuseums, 2022, wilhelm und hovenbitzer Architekten BDA, Foto: Thomas Krauss

Photo: Centre de collection du Musée des Trois Pays, wilhelm und hovenbitzer Architekten BDA, Foto: Thomas Krauss
 
Lörrach, 22 septembre 2022

 

Dimanche 18 septembre 2022, le musée des Trois Pays Lörrach va inaugurer le nouveau bâtiment du dépôt, dont le coût se monte à 6 millions d’euros. De nombreux invités de France, d’Allemagne et de Suisse vont fêter cet événement important pour le Rhin supérieur dans la région des Trois Pays. La nouvelle réserve assure la pérennité de la Collection des Trois Pays, unique en Europe. Les pièces conservées sont d’origine transfrontalière et illustrent l’histoire, la culture et l’identité d’une région européenne : le Rhin supérieur avec ses sousrégions de Bade, d’Alsace et de Suisse du nordouest.

La construction du dépôt est l’objectif central du projet Interreg beaucoup plus vaste « Collection des Trois Pays – Un nouveau dépôt à usage transfrontalier pour le tourisme, la formation et la recherche ». 30 partenaires en France, en Allemagne et en Suisse, acteurs dans les domaines de la culture, de l’histoire et du tourisme, démontrent pendant la durée du projet de trois ans (01/03/2020 – 28/02/2023) les multiples possibilités d’utiliser la Collection des Trois Pays sur le plan transfrontalier. Elle peut être exploitée entre autres pour des expositions ou des études universitaires, pour les activités des Sociétés d’Histoire, pour la réalisation d’applications, pour le regroupement de bases de données ou pour la programmation d’événements touristiques. En Allemagne et en France, près de 4 millions d’euros ont été affectés au projet, dont la moitié résulte d’une subvention de l’UE dans le cadre du programme Interreg. La contribution de la Suisse se monte à environ 100 000 CHF. Toutes les mesures du projet sont destinées à favoriser les rencontres les voisins et une compréhension réciproque, notamment en raison du caractère historique de ces relations. « Pour le musée des Trois Pays, c’est la fin d’une odyssée de 140 ans. », formule le directeur du musée Markus Moehring. Depuis sa création en 1882, la collection du musée de Lörrach a été hébergée dans de nombreux endroits différents, souvent peu professionnels et difficilement accessibles. Seules 3 % des pièces conservées sont présentées au public dans l’exposition permanente d’une superficie de 1300 m². Le reste de la collection est entreposé dans la réserve, tenu à la disposition des expositions temporaires et des activités de recherche. La population est elle aussi fortement engagée dans ce projet. Des dons d’une valeur de près d’un demi-million d’euros ont été collectés pour la construction du dépôt. 250 000 euros proviennent de la fidèle Société du musée de Lörrach.

Le dépôt est certes un bâtiment fonctionnel, mais il a été construit par l’architecte Frank Hovenbitzer (bureau wilhelm und hovenbitzer freie Architekten bda) avec une ambition d’esthétique et un défi de durabilité. Le maire de Lörrach, Jörg Lutz, s’exprime en conséquence dans son invitation à l’inauguration du dépôt : « La recherche de solutions de construction innovantes pour la préservation de l’histoire et de la culture de notre région trinationale – telle était notre exigence. ». Le transport des 50 000 pièces de la Collection des Trois Pays démarrera le lendemain de l’inauguration avec 100 chargements de camion. L’entrepôt professionnel de l’ensemble de la Collection des Trois Pays dans le nouveau bâtiment s’effectuera ensuite pendant plusieurs mois.

 

Lörrach, 21. Dezember 2021

Die Touristinformation und das Dreiländermuseum wurden nach dem bundesweit einheitlichen Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ zertifiziert.
Logo Barrierefreiheit grau hochBei der Zertifizierung „Reisen für Alle“ wurden in der Touristinformation und im Dreiländermuseum die Daten zur Barrierefreiheit von der speziell geschulten externen Erheberin, Louisa Zeller, Tourismusbeauftragte des Landkreises Lörrach, erhoben. Die Erhebung dient vielen Personengruppen. So wurden die Institutionen auf die Belange von Rollstuhlfahrenden, Gehbehinderten, Gehörlosen, Hörbehinderten, Blinden, Sehbehinderten und kognitiv eingeschränkten Menschen betrachtet und geprüft. Durch die Erhebung liegen nun die Daten zur Barrierefreiheit im Detail vor und können von den Gästen unter anderem auf der Homepage von „Reisen für Alle“ unter www.reisen-fuer-alle.de und natürlich auch bei den Einrichtungen selbst eingesehen werden.

Die Touristinformation erhielt die Auszeichnung „barrierefrei“ für geh- und sehbehinderte Personen und „teilweise barrierefrei“ für Rollstuhlfahrende. Das Dreiländermuseum freut sich über das Siegel „barrierefrei“ für gehbehinderte Personen. Zu allen anderen Personengruppen liegen ebenso Informationen vor. Die Zertifizierung ist nun für drei Jahre gültig. Auch wenn nicht immer die Möglichkeit der Barrierefreiheit in allen Bereichen gegeben ist, ist es wichtig, die Gäste bei der Reise- und Ausflugsplanung darüber zu informieren.

Das große Thema der Barrierefreiheit geht nicht nur Menschen mit Behinderungen an. Es erleichtert beispielsweise auch älteren Menschen, Familien mit Kindern oder internationalen Gästen den Aufenthalt. Barrierefreiheit spielt für touristische Gäste eine genauso große Rolle wie für Einheimische.

Die Touristinformation der Stadt Lörrach möchte gerne weitere touristische Partner durch das einheitliche und transparente Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ zertifizieren lassen. So können sich interessierte Beherberger, Gastronomen oder andere touristische Partner gerne bei der Ansprechpartnerin Anita Eckelt unter 07621/415-138 oder a.eckelt@loerrach.de melden.

Lörrach, 6. August 2021

Gut besucht ist derzeit die aktuelle Ausstellung 1870/71 – Nachbarn im Krieg im Hebelsaal und im 2. Stock des Dreiländermuseums. Auffallend viele Personen kommen dazu gezielt auch aus Frankreich und der Schweiz nach Lörrach. Die Ausstellung bewog jetzt eine Familie aus Tannenkirch zu einer Schenkung. Sie übergab der Sammlungskuratorin eine wertvolle Buchausgabe, die in Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg vor 150 Jahren 1901 herausgegeben wurde. Sie zeigt, wie zentral die Erinnerung an diesen Krieg damals in Deutschland war.

Der so bezeichnete ‚Jubelband‘ ist eine besonders prächtige 55 x 44 cm große gebundene Buchausgabe mit 26 wertvollen Öldruckbildern. Die eindrucksvollen Darstellungen zeigen Schlachtenszenen, Truppenaufmärschen und Siegesfeiern, darunter die wichtigsten Schlachten des Krieges bei Weißenburg und Sedan oder auch die Beschießung Straßburgs. Das Buch zeigt: Die Erinnerung an diesen Krieg spielte früher eine zentrale Rolle in der Bevölkerung. Man war stolz, dass mit dem Krieg das Deutsche Reich gegründet worden war und sich dieses Frankreich militärisch überlegen gezeigt hatte.

Sammlungskuratorin Ulrike Konrad und Ausstellungskurator Dr. Peter Kunze freuen sich über den Neuzugang in die MuseumssammlungDie Schenker aus Tannenkirch waren auf die aktuell laufende Ausstellung im Dreiländermuseum zum Krieg 1870/71 aufmerksam geworden und erinnerten sich an dieses Buch in ihrem Familienbesitz. So nahmen sie Kontakt mit Sammlungskuratorin Ulrike Konrad auf und schenkten dann das wertvolle Zeitdokument dem Dreiländermuseum. Es sind genau diese Schenkungen aus der Bevölkerung, durch die die außergewöhnliche Sammlung zu diesem und anderen Themen im Dreiländermuseum entstanden ist. Wichtige Zeitdokumente bleiben so für die Nachwelt erhalten. Diesen Umstand würdigt derzeit auch die EU, die Lörrach aus dem Interreg-Programm über 1,7 Millionen Euro für den Bau des Museumsdepots überweist.

Gefecht bei Raon l’Etape, am 6.10.1870. Eine der Abbildungen zeigt die Truppen der badischen Felddivision beim Kampf gegen Freischärler (Garibaldianer) in den Vogesen auf dem Weg nach Dijon.

Der Prachtband kann in die laufende Ausstellung aus Platzgründen nicht mehr integriert werden, ist aber künftig in der Museumsbibliothek einsehbar. Dazu werden alle Daten intern digital erfasst und das Buch wird in den Online-Katalog der Museumsbibliothek aufgenommen. Auf Anfrage können Interessierte den Band in der Museumsbibliothek betrachten. Die Anfrage muss zwei Tage vorher beim Besucherservice des Museums (Tel. 07621-415150 oder museum@loerrach.de) erfolgen. Die Sonderausstellung „1870/71 – Nachbarn im Krieg“ selbst ist ohne Anmeldung noch bis Januar zu besichtigen.

Lörrach, 6. Mai 2021

Das Dreiländermuseum bereitet seine Wiederöffnung für nächste Woche vor, ist aber an diesem Wochenende noch geschlossen. Doch im Museumshof ist ab sofort jederzeit ein neues Exponat zu besichtigen: ein historischer Grenzstein, der nicht nur die Grenze zwischen Lörrach und Stetten, sondern auch die alte Landesgrenze zwischen Baden und Österreich markierte.

Zu verdanken ist die Erhaltung des Grenzsteines vor allem Christof Meyer, der sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Erhaltung der Grenzsteine als besondere Kleindenkmale in unserer Landschaft einsetzt. Sein Interesse an Geschichte wurde schon früh geweckt, seine Mutter im letzten Jahr für 60 Jahre Mitgliedschaft im Museumsverein geehrt. Nicht weit von seinem Wohnsitz auf dem Salzert befinden sich die besonders eindrucksvollen historischen Grenzsteine entlang der Landesgrenze. Den jetzt im Museumshof aufgestellten Grenzstein aus rotem Sandstein mit der Nummer 45 entdeckte er am Wegrand im Stadtwald beim Salzert. Er meldete den Schaden: das Kleindenkmal war wohl bei Forstarbeiten herausgerissen und beschädigt worden. Thomas Welz, Leiter des Fachbereichs Vermessung der Stadtverwaltung Lörrach, setzte sich daraufhin mit Museumsleiter Markus Moehring in Verbindung und es fiel die Entscheidung, den Stein in die Grenzstein-Sammlung im Hof des Dreiländermuseums aufzunehmen. Der städtische Werkhof übernahm den Transport und die Aufstellung.

Der Grenzstein markierte einst die Grenze zwischen Lörrach und Stetten. Dies war damals nicht nur eine Grenze zwischen zwei Gemeinden, sondern bis Anfang des 19. Jahrhunderts auch eine Staatsgrenze. Denn Lörrach gehörte bis dahin zur Markgrafschaft Baden, Stetten zu Österreich. Aus diesem Grund stand der Grenzstein lange auch für eine Konfessionsgrenze, die bis ins 20. Jahrhundert weiterwirkte: die Bevölkerung in Baden war damals evangelisch, auf der anderen Seite des Grenzsteins in Österreich katholisch.

Umgefallene alte Grenzsteine werden heute nicht automatisch wieder neu gesetzt. Deshalb wurde in diesem Fall entschieden, den historischen Stein im Dreiländermuseum zu sichern. Er ist nun im Museumshof neben vielen weiteren Grenzsteinen aus der Region ausgestellt und bleibt der Nachwelt erhalten. Erstrebenswert ist aber in der Regel, diese besonderen Kleindenkmale am ursprünglichen Standort zu belassen. Denn nur so bleibt der historische Grenzverlauf am authentischen Ort dokumentiert.


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