Pädagogische Angebote

Führungen und Werkstätten für Kitas und Schulen

Altersgerechte Führungen und Werkstätten zu unterschiedlichen Themen ermöglichen vertiefte Einblicke in die Dreiländerausstellung und die Sonderausstellungen. Begegnung und Austausch sind wesentliche Bestandteile der Vermittlung. Die Betrachtung von Objekten soll Neugierde wecken: Die jungen Besucher stellen Fragen und werden durch das Gruppengespräch zu eigenen Antworten angeregt.

Werkstätten – Schildkröte Emma führt durchs Museum

1. Emma in der Textilfabrik – Spinnen, Weben, Färben, Drucken… Emma hat viel zu tun!

2. Emma ist blind – Sie muss sich mit anderen Sinnen behelfen. Die Kinder setzen Augenbinden auf und erkunden das Tasten, das Hören und das Riechen.

3. Emma und die Ritterhochzeit – Die Kinder sind zu einer Ritterhochzeit eingeladen! Wie aufregend! Gemeinsam überlegen sie, was die dem Brautpaar schenken könnten.

4. Emma im Farbenland – Die Kinder gehen auf die Suche nach Bildern, experimentieren mit Farben und gestalten schließlich ein farbenfrohes Gemeinschaftswerk.

5. Emma erzählt ein Märchen – Es war einmal ein Riese, der ganz lieb und stark war. Er hatte riesige Stiefel an und oft streichelte er nachdenklich seinen Bart. An wen dachte er? … Zwölf Objekte tauchen im Märchen auf, die die Kinder suchen müssen.

6. Emma und ihre Tierfreunde – Tiere spielerisch entdecken, ihre Stimmen, ihr Verhalten, ihre Spuren, ihre Legenden.

7. Emma feiert Geburtstag – Alles so schön vorbereitet… aber verflixt: manche Dinge wurden von irgendwem vertauscht! Kinder auf detektivischer Spurensuche.

8. Emma im Schokoland – Warum duftet es in Lörrach so oft nach Schokolade? Interessante Spurensuche mit kleiner Wegzehrung.

 

Die optimale Gruppengröße liegt bei 8 bis 12 Kindern (Obergrenze 15 Kinder). Größere Gruppen teilen wir: Während die eine Gruppenhälfte mit der Werkstatt beschäftigt ist, gibt es für die andere ein kostenloses Begleitangebot im Museumshof:

  • Erkunde den Museumshof: Die Kinder erhalten Abbildungen von Objekten, die sich im Hof befinden. Sie suchen diese und malen sie ab.

Werkstatt

gestern – heute – morgen

Die Kinder erleben, was im Museum gesammelt wird und was Museumsobjekte vom Leben damals erzählen. Mit selbst mitgebrachten Objekten gestalten sie kleine Ausstellungen, die temporär in die Dreiländerausstellung integriert werden.

Ablauf

Erstes Treffen (90 Minuten)
Historische Alltagsobjekte werden betrachtet und untersucht. Wie alt sind sie? Woraus bestehen sie? Die Schüler legen einen kindgerechten Objektausweis Informationen an.

Optional: Zweites Treffen (etwa 1 Woche später, 90 Minuten)
Die von zu Hause mitgebrachten Objekte werden untersucht und zusammen mit einer selbst geschriebenen oder gemalten Erklärung in die Dauerausstellung integriert. Die Objekte bleiben für einige Zeit in der Dauerausstellung und werden anschließend an die Kinder zurückgegeben.

Führung

Burgen und Ritter

Wertvolle archäologische Funde von Burg Rötteln erzählen vom alltäglichen und ritterlichen Leben im Mittelalter. Wie sah die Burg ursprünglich aus, wie lebte man dort und weshalb wurde sie aufgegeben? Mit Repliken und rätselhaften Objekten, auch zum Anfassen und Ausprobieren, können sich die Schüler in die Zeit vor 500 Jahren zurückversetzen.
Tipp: Die Burg Rötteln ist durch den Landschaftspark Grütt zu Fuß vom Museum aus in 45 Minuten zu erreichen.

Werkstätten

Spielparcours durch die Dreiländergeschichte​

Das Spielheft „du bist dran! à toi de jouer!“ führt entlang von 17 Mitmachstationen durch die Dreiländerausstellung. Fragen und kleine Aufgaben regen zum Spielen und Entdecken an. Alle Sinne sind gefragt: Die Schüler schauen, riechen, fühlen, verkleiden sich, hören, messen, wiegen, puzzeln…!

Tandem – grenzüberschreitende Begegnung

Spezielles zweisprachiges Programm für Schulklassen und ihre französischen, deutschen oder schweizerischen Partnerklassen. Dabei entdecken sie die Dreiländerausstellung mit Hilfe des Spielheftes „du bist dran! à toi de jouer!“ und einem kleinen Parcours durch die Lörracher Fußgängerzone. 3 bis 4 Stunden
– 50 Euro pro Klasse einschließlich Spielheft für jeden Schüler

„Augen auf!“ Rätselparcours durch die Dreiländerausstellung

Jedes Objekt in der Ausstellung erzählt eine Geschichte. Ein Arbeitsblatt mit Fragen und kleinen Aufgaben  führt die Schüler*innen durch die Ausstellung. Durch genaues Betrachtender Objekte können sie die Antworten ableiten. Die Schüler erkunden die Ausstellung zu zweit. So haben sie am Ende der Werkstatt ein paar Objekte unter die Lupe genommen und einige Facetten der regionalen Kulturgeschichte entdeckt.

Vom Dorf zur Stadt

Lörrach war mal ein Weiler, später ein Dorf und ist heute eine industrielle Stadt. Historische Fotos und Pläne dokumentieren diese Entwicklung der letzten 200 Jahre. Die Schüler*innen erhalten Arbeitsblätter mit Fragen, die sie beantworten können, indem sie diese Bilddokumente unter der Lupe analysieren. Sie arbeiten zu zweit, lösen die einfachen Aufgaben nach ihrem Tempo und lassen ihre Ergebnisse von der Museumspädagogin prüfen. So gewinnen sie eine Vorstellung der Urbanisierung. Stadtansicht, Umweltschutz, Mechanisierung und Mobilität sind wichtige Themen der Werkstatt.

 

Werkstätten

Sprache in der Region – wer spricht wir mit wem?

Teil 1: Im Museum erforschen die Schüler anhand eines Quiz die Dialekte der Region: Schweizerdeutsch, Elsässisch und Alemannisch.

Teil 2: Im Seniorenheim oder in der Stadt
kommen die Schüler und Schülerinnen mit Senioren, Marktverkäufern oder Marktbesuchern ins Gespräch und sprechen mit ihnen über Begriffe des Alltags.

Spielparcours durch die Dreiländergeschichte

Das Spielheft „du bist dran! à toi de jouer!“ führt entlang von 17 Mitmachstationen durch die Dreiländerausstellung. Alle Sinne sind gefragt: Die Schüler schauen, riechen, fühlen, verkleiden sich, hören, messen, wiegen, puzzeln…!

Tandem – grenzüberschreitende Begegnung

Zweisprachiges Programm für Schulklassen und ihre französischen, deutschen oder schweizerischen Partnerklassen. Es besteht aus dem Entdecken der Dreiländerausstellung mit Hilfe des Spielheftes „du bist dran! à toi de jouer!“ und einem kleinen Parcours durch die Lörracher Fußgängerzone.

3 bis 4 Stunden – 50 Euro pro Klasse einschließlich Spielheft für jeden Schüler

Führungen

Der Traum von Freiheit – Badische Revolution 1848/49

Drei Erhebungen erschütterten in den Jahren 1848/49 die Monarchie in Baden. Spannende Exponate zeugen von jenen revolutionären Ereignissen in der Grenzregion und machen die Handlungsweisen der damaligen Akteure nachvollziehbar.

Gewaltherrschaft – Nationalsozialismus in der Region
Die Führung vermittelt mit Fotos und Objekten einen Eindruck vom Alltag und Terror des NS-Regimes. Einzelschicksale zeugen von Verfolgung, Widerstand, Deportation und Flucht im Dreiländereck.

Industrielle Geschichte in der Region
Seit der Industrialisierung bestimmen die Grenzen die Entwicklung der Wirtschaft und der Verkehrswege in der Region. Am Beispiel einzelner Firmen und mit Hilfe einer interaktiven „Wirtschaftskarte“ werden die engen Zusammenhänge zwischen Politik und Wirtschaft deutlich.

Werkstätten

Sprache in der Region – Wer spricht wie mit wem?

Teil 1: Im Museum erforschen die Schüler anhand eines Quiz die Dialekte der Region: Schweizerdeutsch, Elsässisch und Alemannisch.

Teil 2: Im Seniorenheim oder in der Stadt
kommen die Schüler und Schülerinnen mit Senioren, Marktverkäufern oder Marktbesuchern ins Gespräch und sprechen mit ihnen über Begriffe des Alltags.

Français au musée – Spielend Sprache lernen

Grundlage dieses Angebots ist die einsprachige französische Fassung des Spielheftes „à toi de jouer!“. Die Spielregeln sind einfach: Wer genau hinschaut, findet alle Antworten – auch in einer fremden Sprache!

Industrialisierung

In der Region haben die rechts und linksrheinischen Gebiete eine gemeinsame Industriegeschichte. Diese beginnt mit den Textilfabriken Anfang des 19. Jahrhunderts, aus der Farbenindustrie entsteht die Chemie und aus dem Maschinenbau die Metallverarbeitung.
Kleingruppen mit 2-3 Schülern untersuchen historische Objekte, die diesen grundlegenden Strukturwandel im 20. Jahrhundert beleuchten. Bei der Vorstellung ihrer Gruppenarbeit wird deutlich gemacht, wie die Wirtschaftsgeschichte auf einer traditionellen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beruht. Zum Abschluss wird über die Zukunft spekuliert.

Nationalsozialistische Propagandaplakate

Die Werkstatt beginnt mit einer Diskussion im Plenum: Was ist Propaganda? Was ist Werbung? Was bezweckt Propaganda und welche Mittel und Methoden werden angewendet?

In kleinen Gruppen (2-3 Schüler) untersuchen die Schüler dann jeweils ein Plakat mit einer zielgerichteten Fragestellung. Sie üben dabei strukturiertes Denken ein: Beschreibung, Analyse, Interpretation und stellen dann der Klasse ihre Ergebnisse vor.

Die Grenzen in der Region am Oberrhein

Bei dieser Werkstatt wird untersucht, wie und wann die Grenzen entstanden. Welche Funktion hat eine Grenze? Was limitiert sie und wie wirkt sie auf das Alltagsleben?

Kleingruppen mit 2-3 Schülern untersuchen unterschiedliche historische Karten, Fotos und Plakate unter einer zielgerichteten Fragestellung. Sie stellen der Klasse dann ihre Ergebnisse vor. Die Betrachtung macht deutlich, wie Kriege Grenzverläufe bestimmen und wie diese die wirtschaftliche und soziale Entwicklung und die Identität bestimmen.

Die Deportation der Juden

Was am Tag der Deportation der Juden in Lörrach, dem 22. Oktober 1940, wirklich geschah, kann anhand einer einzigartigen Fotodokumentation rekonstruiert werden. Was zeigen diese Aufnahmen? Was zeigen sie nicht?

In Kleingruppen analysieren die Schüler die 25 Bilder jeweils unter einem bestimmten Aspekt: Ablauf und Umstände der Deportation, Registrierung, Verladung und Abtransport, Handlungen der Opfer, Täter, Zuschauer. Die abschließende Vorstellung der Ergebnisse  lassen die Schüler aktuelle Themen wie Flucht, Vertreibung und Gedenken reflektieren.

GFS im Musem

Bei einer » Gleichwertigen Feststellung von Schülerleistungen « (GFS) untersuchen die Schüler selbstständig ein Thema und stellen dann ihre Ergebnisse als Präsentation vor. Das Museum ist dafür ein idealer Ort.

Mit ausgewählten Ausstellungsobjekten kann die Präsentation lebendig und spannungsvoll gestaltet werden. Das museumspädagogische Team unterstützt die Schüler mit Informationen zu den Exponaten.

Ganztagsschulen

Suchen Sie für Ihre Nachmittagsbetreuung an Ihrer Schule Kooperationspartner?
Wir bieten Ihnen mit unserem Angebot eine Zusammenarbeit an. Die Angebote richten sich an Schüler der 3. bis 7. Klasse.

Weitere Angebote für die Gestaltung der Nachmittagsbetreuung, sei es im Rahmen der Dauer- oder der Sonderausstellung, sind denkbar. Rufen Sie uns an. Wir nehmen uns gerne Zeit für ein Gespräch.

Ihre Ansprechpartnerin zur Museumspägadogik:

Caroline Buffet

Telefon 07621 415-156

c.buffet@loerrach.de

Vermittlungsformate

Führung: Klassischer geführter Rundgang

60 Minuten / 30 Euro

Werkstatt – interaktiver Rundgang mit Auswertung historischer Objekte

90 Minuten / 50 Euro

Buchen Sie bitte mind. ein bis zwei Wochen vor dem gewünschten Termin.

Fast alle Angebote können auf Deutsch und Französisch durchgeführt werden und sind als Programm für grenzüberschreitende Begegnungen zwischen zwei Partnerschulklassen geeignet.

Informationen

Caroline Buffet

Telefon 07621 415-156
E-Mail c.buffet@loerrach.de

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Förderung

Sie sind LehrerIn einer deutschsprachigen Schule bzw. schulischen Einrichtung in der trinationalen Agglomeration Basel und planen eine gemeinsame Aktivität mit einer französischsprachigen Klasse? Gerne unterstützen wir Ihr grenzüberschreitendes Projekt in Höhe von maximal 60 % des Gesamtbudgets und mit bis zu 500 €. Eine Doppelfinanzierung (durch DARILV (F), Regierungspräsidium (D), Kantone (CH), private Sponsoren, etc.) ist möglich.

Flyer 1

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Flyer 2

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