Das Dreiländermuseum verfügt über zwei Bereiche für Wechselausstellungen. Im 1. OG finden auf 400 qm die großen Sonderausstellungen statt.

Im Hebelsaal im Erdgeschoss, wo auch Veranstaltungen stattfinden, werden kleinere Ausstellungen gezeigt, die kostenfrei besucht werden können.

Kunst ist frei - geliebt, verpönt, gefürchtet

25. Juli bis 30. August 2026

Ausstellung des Vereins für Bildende Kunst im Dreiländermuseum Lörrach

Kunst kann begeistern, irritieren, provozieren oder berühren – und gerade darin liegt ihre Freiheit. Sie stellt Fragen, verschiebt Grenzen und eröffnet neue Sichtweisen auf Gesellschaft, Politik und das menschliche Miteinander.

Die Ausstellung des VBK widmet sich dieser Freiheit als unverzichtbarem Raum für Ausdruck, Kritik und Dialog. Mit Ironie, Satire, Humor und leisen Zwischentönen entstehen Arbeiten, die Reibung zulassen und zugleich Verbindungen schaffen. Denn freie Kunst entzieht sich Kontrolle – und macht sichtbar, was sonst oft verborgen bleibt. 

Gezeigt werden Malerei, Zeichnung, Installation sowie Beton- und Holzskulpturen von ANRA (Hilbert), Sabine Bach, Babi Brüller, Yongchang Chung, Matthias Dämpfle, Jonas Mosbacher und Jolanta Switajski.Die Ausstellung Vereins Bildende Kunst Lörrach lädt dazu ein, Kunst als offenen Denk- und Begegnungsraum zu erleben.
Kuratiert wurde sie von Jürgen Armbrecht, Marga Golz, Ellen Mosbacher und Petra van Veen.

Im Hebelsaal: "Wenn der Töne Zauber walten..."

100 Jahre Motettenchor Lörrach

20. Juni - 8. November 2026

Der Lörracher Chor ist einer der ältesten Konzertchöre Deutschlands. In der Ausstellung im Hebelsaal wird die Geschichte des Chores lebendig – ein faszinierender Blick auf ein Jahrhundert voller musikalischer Höhepunkte und leidenschaftlicher Chormusik. In der langen Chorgeschichte haben nur vier Dirigenten das Profil geprägt – in der Ausstellung wird auf die Lörracher Musikgeschichte in sehr vielfältigen Zeiten und unter sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen eingegangen.

Zuhause - unterwegs. Was Menschen bewegt

19. September 2026 - 18. April 2027

Menschen sind seit jeher unterwegs. Mobilität und Migration gehören zu den Konstanten der Menschheitsgeschichte. Sie verlassen Vertrautes, überschreiten Grenzen, finden an neuen Orten ein Zuhause oder kehren zurück. Hinter diesen Wegen stehen ganz unterschiedliche Beweggründe: Liebe und Familie, Arbeit und Bildung, Glaube, politische Umbrüche, Flucht oder die Hoffnung auf ein besseres Leben. So vielfältig wie die Anlässe sind auch die Erfahrungen, die mit ihnen verbunden sind.

Die Ausstellung eröffnet einen facettenreichen Blick auf historische und gegenwärtige Migrationsgeschichten im Dreiländereck und darüber hinaus. Originalobjekte aus der Sammlung des Dreiländermuseums werden durch ausgewählte Leihgaben sowie Neuzugänge ergänzt, die im Rahmen eines Sammlungsaufrufs ihren Weg in die Museumssammlung gefunden haben. Gemeinsam erzählen sie von Aufbruch und Ankommen, von Verlust und Neuanfang, von Zugehörigkeit und Identität. Sie zeigen, dass Migration weit mehr umfasst als Flucht oder die aktuellen politischen Debatten: Sie ist seit Jahrhunderten Teil menschlicher Lebenswirklichkeiten und prägt Gesellschaften bis heute.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern. Studierende der Universität Freiburg brachten ihre Forschung und Perspektiven in die Konzeption ein und erweiterten den Blick auf historische und aktuelle Fragestellungen. So verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Geschichten und lädt dazu ein, vertraute Vorstellungen zu hinterfragen und Migration in ihrer ganzen Vielschichtigkeit neu zu entdecken.

Als Überblicksausstellung des grenzüberschreitenden Projekts „Zuhause – unterwegs“ bildet das Dreiländermuseum den thematischen Ausgangspunkt für insgesamt 30 Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Museen unterschiedlicher Größe und Fachrichtungen – von regionalen Museen bis zu Landesmuseen – in den drei Ländern widmen sich dabei jeweils eigenen Aspekten des Themas und eröffnen vielfältige Perspektiven auf Mobilität, Migration und Zugehörigkeit. Gemeinsam entsteht ein facettenreiches Panorama, das zum Weiterentdecken über Länder- und Institutionsgrenzen hinweg einlädt.

Mehr Informationen zur grenzüberschreitenden Ausstellungsreihe finden Sie im Netzwerk Museen

Im Hebelsaal: Kunst : Schnee

19. November 2026 - 24. Januar 2027

Schneebedeckte Landschaften, stille Wintertage und die besondere Atmosphäre der kalten Jahreszeit: Die kleine Sonderausstellung im Hebelsaal zeigt ausgewählte Werke mit winterlichen Motiven aus der Kunstsammlung des Dreiländermuseums, die zu den bedeutendsten Museumssammlungen Südbadens zählt. Die Ausstellung lädt dazu ein, in der kalten Jahreszeit winterliche Motive aus ihrem reichen Bestand zu entdecken.

Eintritt frei im Hebelsaal!